Tumor
Krebszellen entstehen durch Karzinogene aus normalen Zellen. Häufige Karzinogene sind Chemikalien, Viren bzw. physikalische Phänomene wie Strahlung oder Sonnenlicht. Hierbei wird die genetische Information der Zelle verändert. Gesunde Zellen wachsen und teilen sich kontrolliert. Bei bösartigen Krebszellen ist diese Kontrolle nicht mehr vorhanden.
Krebs: Todesursache Nr. 2
Jeder dritte Mensch ist in Europa einmal im Laufe seines Lebens mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Jeder fünfte Mensch stirbt daran. Bei uns steht Krebs als Todesursache hinter den Herz-
Kreislauf-Erkrankungen an zweiter Stelle. Die häufigsten Krebsarten sind Krankheiten des Alterns.
Einigen Krebsarten kann man vorbeugen. So zum Beispiel durch den Verzicht auf das Rauchen, welches zu 90 Prozent die Erkrankung an Lungenkrebs verursacht. Raucher bekommen zwei- bis dreimal häufiger Blasenkrebs als Nichtraucher.
Was sind Tumormarker?
Tumormarker sind Substanzen, welche vom Krebs selbst oder vom Organismus als Reaktion auf das Wachstum eines Tumors gebildet werden. Dabei gilt es zu beachten, dass beinahe alle heute bekannten Tumormarker in niedriger Konzentration auch bei gesunden Menschen vorkommen und nicht nur bösartige Erkrankungen zu einer Erhöhung der Tumormarker führen. Bei jedem Marker sollte man allerdings die Limitationen und Einschränkungen kennen, denn es gibt keinen "idealen Tumormarker", d. h. eine Substanz, welche nur vom Tumor selbst gebildet wird.
Die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen
Die Früherkennung eines Tumors ist von großer Wichtigkeit, besonders bei den Krebsarten, die an "versteckten" Stellen schnell fortschreiten können. Sinn solcher Vorsorgeuntersuchungen ist das Erfassen einer Krankheit in einem Frühstadium, in welchem die Chancen einer erfolgreichen Behandlung noch möglichst gut sind. Tumormarker unterstützen hierbei eine rationale Tumordiagnostik und ermöglichen effiziente Verlaufskontrollen.

