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Was sind Tumormarker?

Tumormarker sind Substanzen, welche vom Krebs selbst oder vom Organismus als Reaktion auf das Wachstum eines Tumors gebildet werden. Dabei gilt es zu beachten, dass beinahe alle heute bekannten Tumormarker in niedriger Konzentration auch bei gesunden Menschen vorkommen und nicht nur bösartige Erkrankungen zu einer Erhöhung der Tumormarker führen. Bei jedem Marker sollte man allerdings die Limitationen und Einschränkungen kennen, denn es gibt keinen "idealen Tumormarker", d. h. eine Substanz, welche nur vom Tumor selbst gebildet wird.

Die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen

Die Früherkennung eines Tumors ist von großer Wichtigkeit, besonders bei den Krebsarten, die an "versteckten" Stellen schnell fortschreiten können. Sinn solcher Vorsorgeuntersuchungen ist das Erfassen einer Krankheit in einem Frühstadium, in welchem die Chancen einer erfolgreichen Behandlung noch möglichst gut sind. Tumormarker unterstützen hierbei eine rationale Tumordiagnostik und ermöglichen effiziente Verlaufskontrollen.