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20.05.2010

Rezidivkontrolle bei Blasenkrebspatienten - NMP22 derzeit die beste Ergänzung für Zystoskopie [pdf 84 KB]

Freiburg, 20. Mai 2010. Nach einem Blasenkarzinom müssen die Patienten aufgrund der hohen Rezidivraten lebenslang regelmäßig nachuntersucht werden. Das macht diesen Tumor zu einer der teuersten Krebserkrankungen. Kris E. Gaston und H. Barton Grossman (Anderson Cancer Center, Houston, USA) veröffentlichten jetzt eine Übersicht über nicht-invasive Methoden für das Monitoring und kamen darin zu dem Schluss, dass NMP22 der momentan überzeugendste Proteomictest ist.1 Entscheidend für eine gute Spezifität des Markers ist die Beachtung von Ausschlusskriterien wie Harnwegsinfekte und Steinleiden.

30.03.2010

Blasenkrebs durch zu wenig Sonnenlicht [pdf 92 KB]

Freiburg, 30. März 2010. In Ländern mit geringer Sonneneinstrahlung scheint die unzureichende Versorgung mit Vitamin D eine wichtige Ursache für Blasenkrebs zu sein. Vitamin D wird in der Haut nach der Aufnahme von UVB-Strahlen, beispielsweise bei einem Sonnenbad, gebildet. Eine aktuelle Studie mit Daten aus 174 Ländern zeigt eine erhöhte Blasenkrebs-Rate in Ländern höherer Breitengrade gegenüber solchen in Äquatornähe.

25.01.2010

Diagnostik des Harnblasenkarzinoms: Tumormarker idealer Kombipartner für Urinzytologie und Zystoskopie [pdf 80 KB]

Freiburg, 25. Januar 2010. Der Tumormarker NMP22 (nukleäres Matrix-Protein 22) detektiert Harnblasenkarzinome zuverlässig auch bei niedrig-gradigen Tumoren und zeigt dabei eine höhere Sensitivität als die Urinzytologie. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie1, in der 53 Patienten histopathologisch und mittels Tumormarker und Urinzytologie auf das Vorliegen eines urothelialen Karzinoms untersucht wurden.

01.12.2009

Anilinkrebs: Machen Farben auch heute noch krank?
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Freiburg, 1. Dezember 2009. Ende des 19. Jahrhunderts fiel deutschen Ärzten auf, dass Arbeiter der Farbstoffindustrie (Anilinindustrie) oder solche, die mit Steinkohleteer zu tun hatten, mitunter an sehr bösartigen Geschwulsten der Harnblase erkranken. Sie bezeichneten diese Erkrankung als "Anilinkrebs". Inzwischen ist bekannt, dass die auslösenden Substanzen aromatische Amine und bestimmte Azofarbstoffe sind. Sie erhöhen beispielsweise bei Arbeitern in der Erdölverarbeitenden, Textil- und Chemischen Industrie das Risiko für ein Karzinom der Harnblase.

22.04.2009

Frauen sterben eher an Blasenkrebs [pdf 97 KB]

Freiburg, 22. April 2009. Jährlich erkranken 28.750 Menschen in Deutschland an Blasenkrebs, Männer dreimal so häufig wie Frauen.1 Doch für Frauen endet ein Karzinom der Harnblase früher tödlich. Innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnose sterben etwa ein Viertel der betroffenen Frauen an dem Tumor. So hoch ist die Todesrate bei Männern erst nach zehn Jahren. Eine der Ursachen für die niedrigere Überlebensrate bei Frauen ist die mangelhafte Früherkennung. Blasenkrebs wird bei Frauen durchschnittlich sechs bis neun Monate später diagnostiziert, als bei Männern.

03.04.2009

Hämaturie-Patienten schnell auf Blasenkrebs testen
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Der Tumormarker NMP22 eignet sich sehr gut für die schnelle Diagnose von Patienten mit Verdacht auf ein Harnblasenkarzinom. Der Tumormarker ist klinisch gut dokumentiert sowie Zeit und Kosten sparend. Das stellte Alistair Grey vom St. Bartholomew´s and Homerton Hospital, London, am 19. März 2009 auf dem 24. Kongress der European Association of Urology (EAU) fest.

05.01.2009

Rauchstopp schützt vor Blasenkrebs [pdf 62 KB]

Ob Zigaretten, Zigarren oder Pfeife: Tabakkonsum schadet nicht nur Lungen, Herz und Kreislauf, sondern kann auch Blasenkrebs auslösen, vor allem, wenn viel und über Jahre geraucht wurde. Wer Silvester mit dem Rauchen aufgehört hat, senkt das Risiko erheblich. Früh erkannt, kann Blasenkrebs oftmals geheilt werden. Der Urologe Professor Arnulf Stenzl von der Universitätsklinik Tübingen rät langjährigen Rauchern deshalb zu einer Früherkennungsuntersuchung.

11.12.2008

Blasenkrebs bei Frauen: Keine Früherkennung trotz Verdopplung der Neuerkrankungsrate [pdf 73 KB]

An Blasenkrebs erkranken in Deutschland mehr Frauen als an Gebärmutterhalskrebs. Doch bis heute zahlen die gesetzlichen Krankenkassen zwar für die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs, nicht aber für die Früherkennung von Karzinomen der Harnblase. Dabei können Ärzte Blasenkrebs mit einem einfachen Urintest nachweisen.

15.07.2008

Blasenkrebs: Jeder zweite Fall durch Rauchen verursacht
[pdf 72 KB]

Rauchen ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung von Blasenkrebs. Bei etwa der Hälfte der Betroffen sind Zigaretten die Auslöser der Krebserkrankung

15.01.2008

Nach Bestrahlung können Sekundärtumore drohen [pdf 76 KB]

Die u.U. notwendige therapeutische Bestrahlung des Gebärmutterhalses, Dickdarm sowie der Prostata, kann unter Umständen langfristig die Harnblase in Mitleidenschaft ziehen. Ein dort entstehender Tumor ist mit einem einfachen Urintest auf den Tumormarker NMP22 oftmals frühzeitig nachweisbar. Eine gezielte Vorsorgeuntersuchung hilft den möglichen Tumor früher und in einem heilenden Stadium zu diagnostizieren.