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Zum Nachweis der zystischen, muzinösen Form dieser Tumorerkrankung ist CA-125, warum auch immer, weniger empfindlich. TATI hat aber die Eigenschaft für diese Tumorform eine hohe Sensitivität zu besitzen, da die Zystenflüssigkeit sehr hohe Konzentrationen von TATI enthält.

Erhöhte TATI Werte findet man bei ca. 50 Prozent der Stage I Erkrankungen und bei ca. 80 - 90 Prozent der Stage IV Patientinnen. Obwohl man weniger oft erhöhte TATI Werte bei Patienten mit der epithelialen Tumorform findet, konnte man nachweisen, dass die Patienten mit hohen TATI Ergebnissen eine schlechte Prognose hinsichtlich des Krankheitsverlaufs aufzeigten. Bei diesem Klientel ist TATI ein Marker für das Anzeigen einer schlechten Prognose.

TATI ist bei der Diagnose eines Ovarialkarzinoms ein wertvoller und komplementärer Marker zum CA-125. In Fällen von schlecht differenzierten und muzinösen Karzinomen hat der TATI Test jedoch eine höhere Sensitivität als die CA-125 Bestimmung. Mit der Kombination von TATI und CA-125 bei dieser Tumorform erhält man annähernd eine Sensitivität von 100 Prozent.