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Einige Autoantikörper lassen sich nur durch den Einsatz von Gewebeschnitten genauer identifizieren. Für eine Vielzahl dieser Antikörper setzt man Rattenleber-, -magen- und nierenschnitte ein. Viele dieser Antikörper zeigen auf der HEp 2-Zelle ein zytoplasmatisches Muster.

RattenleberAuf Rattenleber sind Antikörper gegen glatte Muskulatur (ASMA), Antimitochondriale Antikörper (AMA) und Liver-kidney mirkosomale Antikörper (LKM) sichtbar. Antinukleäre Antikörper (ANA) färben auch in den Gewebeschnitten die Kerne an, jedoch fehlen hier die Mitosezellen, da sich die Zellen in der Interphase befinden.

Rattenniere Zur Bestimmung von Antimitochondrialen Antikörpern (AMA) wird vorrangig Rattenniere eingesetzt, man kann hier außerdem auch noch Antikörper gegen den Bürstensaum der proximalen Tubuli (ABBA) bestimmen.

RattenmagenAuf dem Rattenmagen weist man hauptsächlich Antikörper gegen die glatte Muskulatur (ASMA) und Antiparietalzellen Antikörper (APCA) nach.

Bei den meisten Antikörpermustern ist es jedoch ratsam alle drei Gewebe anzusehen, um die Antikörper besser differenzieren zu können.

Zum Nachweis von Antikörpern gegen Thyreoglobulin und Schilddrüsenmikrosomen sind Affenschilddrüsen-Gewebeschnitte verfügbar.

Gewebeschnitte vom Affenösophagus werden zur Bestimmung von Pemphigus/Pemphigoid- Antikörpern eingesetzt. Zur besseren Identifizierung und Unterscheidung dieser Antikörper stehen heute sensitive ELISA-Teste zur Verfügung, bei denen die rekombinanten Antigene Dsg1, Dsg3 und BP-180 eingesetzt werden.